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Herzliche Einladung zur Vernissage in Antwerpen!

FETZN

modulart in cooperation with Galerie Verbeeck – Van Dyck

 

opening: thursday 16.08.2018, 8 PM

closing: friday 31.08.2018, 8 PM

Grenzenlose Kunst.
Die Galerie modulart zeigt österreichische KünstlerInnen in der belgischen Galerie Verbeeck-Van Dyck.
Gezeigt werden Arbeiten von Franziska Maderthaner, Ronald Kodritsch, Martin Schnur, Constantin Luser und Lorenz Estermann.
Mit Antwerpen und Wien entdecken sich dabei zwei kulturell lebendige Orte mit starkem Fundament neu. Ronald Kodritsch liest aus “Maler und Model – Mein Leben mit Kate Moss” und im Artisttalk treffen die Künstler auf die Galeristen Paul Verbeeck und Joe Messner.
Wir freuen uns auf spannenden interkulturellen Diskurs bei einer gemütlichen Heurigenjause — auf dass die “Fetzen fliegen”…Begleitet von: WienerWein, WienerGemischterSatz/DAC.

 

Franziska Maderthaner

Franziska Maderthaner besuchte von 1972 bis 1980 das Akademische Gymnasium in Wien. Von 1980 bis 1985 studierte sie an der Universität für angewandte Kunst Wien Kunstpädagogik bei Herbert Tasquil. Sie beendete ihr Studium mit der schriftlichen Diplomarbeit “ Freie Internationale Universität. Objektivierungsversuch des Organs für die soziale Skulptur von Joseph Beuys.“ Von 1985 bis 1986 studierte sie Grafik bei Oswald Oberhuber. Von Juni 1984 bis März 1985 war sie Assistentin von Martin Kippenberger. Seit 1984 nimmt sie an Ausstellungen teil. Nach dem Studium war sie freie Mitarbeiterin an diversen Filmprojekten und Theaterproduktionen. Seit 2000 ist sie außerordentliche Professorin für Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst Wien. Von 2004 bis 2006 war sie Vorsitzende der IG Bildende Kunst in Österreich.
In ihren Gemälden verwebt Maderthaner Gegenständliches und abstrakt Expressionistisches. Aus ihren Farbschüttungen und radikalen Malgesten entwinden sich Körper, Stillleben und Objekte oder Szenen der Alltagskultur. Abstraktion und Gegenständlichkeit schließen sich in ihrer Kunst nicht aus, sondern ergänzen und stützen einander in vielfältigster Weise. Oft und gern verwendet sie dabei Zitate aus der Malereigeschichte. Andere ihrer Arbeiten stellen nur vermeintlich Kunsthistorisches dar, sind aber „Reenactments“, lebende historische Rollenspiele von heute.

https://www.maderthaner.cc/

Ronald Kodritsch

Ronald Kodritsch besuchte von 1990 bis 1992 die Meisterschule für Malerei in Graz bei Gerhard Lojen. Danach zog er nach Wien und studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Gunter Damisch. Studienaufenthalte führten ihn nach London an das Chelsea College of Art and Design, nach Paris, New York und mehrfach nach Asien. Kodritsch lebt in Wien und Phnom Penh in Kambodscha.
Kodritschs künstlerisches Feld ist medienpluralistisch. Der ständige Wechsel zwischen traditionellen Medien wie Malerei und Zeichnung, der Fotografie und dem bewegten Bild bestimmen sein Werk.
Kodritschs Gemälde sind oft auch persönlich sarkastische Stellungnahmen zum aktuellen Geschehen und der Gesellschaft – mit dem Hang zur Überzeichnung.

http://www.kodritsch.com/

Martin Schnur

Martin Schnur besuchte von 1982 bis 1985 die Kunstgewerbeschule Graz und im Anschluss daran von 1985 bis 1990 die Meisterklasse für Bildhauerei bei Joannis Avramidis an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Martin Schnur lebt und arbeitet in Wien.
Wesentlich an Schnurs Werk ist die Ein- und Verbindung von unterschiedlichen Bild- und Realitätsebenen, in deren rätselhafte Eigentümlichkeit der Betrachter seine Interpretation imaginieren soll. Dabei verbindet Schnur die an sich autonomen Bildschichten so, dass durch deren Gesamtschau eine stimmige Komposition entsteht. Der Hintergrund ist meist eine Fantasielandschaft, in früheren Werken mitunter auch eine Stadtlandschaft oder ein abstrakter Bildraum. Davor platziert der Künstler seine Protagonisten, die oft in eigentümlicher Pose dargestellt, dem Betrachter meist abgewandt und merkwürdig apathisch erscheinen. Die emotionale Abwesenheit der Abgebildeten trägt schließlich dazu bei, dass sich die dargestellte Situation niemals vollends erschließt. Letztlich bleibt es dem Beobachter überlassen zu entscheiden, ob sich ein Moment der Freude abrupt verflüchtigt hat oder eine andere schockhafte Begebenheit die rätselhafte Atmosphäre erzeugt.
Schnurs Bilder erzählen keine Geschichten, denn diese erfindet der Betrachter selbst, vielmehr erzeugen sie ein Gefühl oder eine Stimmung, durch das der Gehalt übermittelt wird.

http://www.martinschnur.com/

Constantin Luser

Geboren in Graz studierte Constantin Luser zunächst Industrie Design an der FH Graz. Ab 2001 auf der Akademie der bildendenden Künste Wien studierte er Konzeptkunst bei Renee Green, sowie bei Brigitte Kowanz Transmediale Kunst auf der Universität für Angewandte Kunst. Lusers Arbeiten wurden auf zahlreichen Ausstellungen national und international gezeigt. Einzelausstellungen fanden unter anderem im Institut für Moderne Kunst Nürnberg (2015) und der Kunsthalle Krems (2014) statt. Das Kunsthaus Graz zeigte unter dem Titel Musik zähmt die Bestie eine umfassenden Personale.
Bekannt durch seine Zeichnungen beschäftigt sich der österreichische Künstler Constantin Luser (*1976)  zur Zeit mit feinen Drahtgebilden aus Messing, die in der Luft schwebend und um sich selbst drehend, unendlich viele Perspektiven dem Betrachter ermöglichen.
Die Skulpturen sind eine Erweiterung der Mehrfachlinie, die er von parallel geführten Stiften aus der Zeichnung, ins Dreidimensionale führt.
„Es ist ein Übergang, von der Wand in den Raum, und die verschiedenen Drahtstärken entsprechen natürlich unterschiedlichen Linienstärken. Dabei sind die Raumzeichnungen eine Fortführung der Zeichnungen auf einer anderen Ebene, auch ins Soziale hinein, weil wir sie im Team umsetzen können.“
Weiter ins Soziale gehen Lusers interaktive Instrumentenskulpturen bei denen der Betrachter aufgefordert ist Klänge und Schwingungen in den Raum zu schicken. So wird die Mehrfachlinie wird von der Zeichnung zur Skulptur bis hin zum Klang übersetzt.

https://www.constantinluser.com/

Lorenz Estermann

besuchte dort die Meisterklasse bei Professor Ernst Caramelle für Freie Grafik und Malerei. Sein Studium schloss er 1993 mit dem Diplom ab. Seit 2010 ist er Dozent an der Fachhochschule Bielefeld.
Estermann beschäftigt sich mit Zeichnung, Fotografie und Installation/ Skulptur. Aus einfachen Materialien wie Pappe und Sperrholz schafft er dreidimensionale Architekturmodelle und Rauminstallationen. Die Ideen und Motive für seine Arbeiten recherchiert er bei seinen Reisen durch Mittel- und Osteuropa. Besonders die dortige Architektur und der Baustil fließen in seine Arbeit ein. Sein neuestes Projekt ist der Film „Pulp Planet“, in dem er einen Spielzeugrover mit einer Kamera ausgestattet durch eine von ihm geschaffene Welt fahren lässt.

http://www.lorenz-estermann.com/index.html

 

Tip : bekijk de video’s van      Bruno Vekemans     Fen De Villiers     Herman Selleslags

Galerie Verbeeck-Van Dyck opende op 12.12.12 een nieuwe galerie in Antwerpen, aan het Eilandje, vlakbij het stedelijk museum MAS.
Het gerenoveerde pand dateert van het einde van de 19e eeuw en de gelijkvloerse ruimte van ca. 220 m² biedt aan kunstenaars en kunstliefhebbers de ideale ruimte voor een kunstbeleving. De strategische locatie op het herrezen Eilandje is geen toeval.

Paul Verbeeck, sinds de jaren 1980 promotor van de Wolstraat in Antwerpen als centrum voor hedendaagse kunstruimten, ziet een nieuwe uitdaging in het promoten van jong talent.

Vanuit een groot gevoel voor de kunstgeschiedenis plaatst Verbeeck hedendaags talent naast vaste waarden die via Verbeeck Van Dyck de aandacht zullen krijgen die ze verdienen.

Lokaal talent krijgt de kans om naast internationale kunstenaars, zoals fotograaf Roberto Salas (°1940), te exposeren. Tevens houdt Galerie Verbeeck-Van Dyck eraan om jonge kunstenaars op weg te helpen door middel van publicaties en ondersteuning van tentoonstellingen in binnen- en buitenland.

Anne Van Dyck, echtgenote van Paul Verbeeck, treedt met de nieuwe galerie naar buiten als partner in Verbeecks nieuwe avontuur. Een eerbetoon aan hun lange en mooie relatie, waarin kunst een centrale plaats inneemt. De galerie zal naast haar vaste kunstenaars ook de nodige aandacht en accenten leggen op cross disciplinaire projecten. Open minded, tout court.

De galerieruimte biedt een uitgelezen kans voor verzamelaars, kunstenaars, academici en kunstliefhebbers om elkaar te vinden en te inspireren.